Meine Reise ins Kartenland.
Alles begann in einer Zeit, in der die Welt stillstand – während Corona. Plötzlich war da viel Raum, den Kopf frei zu kriegen und die Hände zu beschäftigen. Aus purer Neugier stolperte ich über die Funny Sketchnotes® von Simone Abelmann. Die Idee, einfache Karten mit kleinen Symbolen zu gestalten, hat mich sofort begeistert.
Kurz darauf entdeckte ich über Social Media Happy Painting® – und dachte: „Okay, das sieht ja noch cooler aus als die Sketchnotes!“ Also probierte ich es aus.
Was dann passierte, war wie eine kleine kreative Explosion: Plötzlich zog Bastelmaterial bei mir ein – Stanzen, eine BigShot, Stempel, Schablonen, Pinsel … und mit jedem Teil wuchs auch meine Freude am Gestalten.
Doch irgendwann dachte ich: „Die Karten sehen zwar schön aus, aber der Glückwunschtext darin … der könnte noch besser sein.“ Also besuchte ich kurz vor Weihnachten einen Kalligraphiekurs bei Wunschbriefe® von Elke Wunsch in Graz, Österreich. Ganz ehrlich: Das mit dem Schönschreiben habe ich nie so richtig verinnerlicht. 😅 Aber dann zeigte Elke in einem Kurs einen ihrer Schätze – einen Stempel. Ein tolles Motiv mit einem einfachen Spruch drunter. Und in diesem Moment wurde mir klar: „Wenn man nicht so toll schreiben oder malen kann, kann man das Motiv und die Buchstaben ja einfach stempeln!“. So begann meine Liebe zum Stempeln von Glückwunschkarten.
Die Farben wollten weiterfließen – und so entstanden meine ersten eigenen Karten. Anfangs noch schlicht, doch jede davon war ein kleiner Lichtblick, den man verschenken konnte.
Dank YouTube tat sich für mich schließlich eine neue Welt auf: unzählige Kartentechniken, Tutorials, kleine Tricks und große Ideen. Jede neue Technik war wie ein Schatz, den ich auspacken durfte – und den ich sofort ausprobieren musste.
Heute ist das Kartenmachen für mich längst mehr als nur ein Hobby: Es ist meine Möglichkeit, Freude sichtbar zu machen, Geschichten zu erzählen und Herzen zu berühren – mit Papier, Farben und einer Prise Fantasie.